So planen Sie Folgeaktvititäten
Eine Fallstudie zum zweiten Impronta-Treffen in Granada und zum Workshop zu Unternehmertum und Beschäftigung
Beschreibung
UGR County Councils bezeichnet die von der Universität Granada (UGR) im Rahmen des Erasmus+-Projekts ENGAGEgreen geleitete Initiative, deren Ziel es ist, die Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlich Forschenden, Kommunalverwaltungen und Akteuren aus den Gemeinden zu fördern.
Im Mittelpunkt dieser Initiative steht die Bewältigung regionaler Herausforderungen durch gemeinsam erarbeitete, forschungsbasierte Lösungen. Das zweite Impronta-Granada-Treffen ist die dritte Pilotveranstaltung, die von der UGR im Rahmen dieses Projekts organisiert wird und Forschende, Akteure aus Politik und Verwaltung sowie lokale Gemeinschaften zusammenbringt, um Strategien für eine nachhaltige Entwicklung in ländlichen und städtischen Gebieten zu erörtern und zu entwickeln.
Die Planung wirksamer Anschlussmaßnahmen ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass die durch partizipative Veranstaltungen wie den Workshop zu Unternehmertum und Beschäftigung, der im Rahmen des zweiten Impronta-Granada-Treffens stattfand, erzeugte Dynamik aufrechterhalten und in langfristige, umsetzbare Ergebnisse umgewandelt wird.
Die Initiative „UGR County Councils“ zeigt zusammen mit dem zweiten Impronta Granada-Treffen, wie Anschlussmaßnahmen zu einer kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen Forschenden, Kommunalverwaltungen und jugendlichen Teilnehmenden führen können, um Herausforderungen in den Bereichen Beschäftigung und Unternehmertum in ländlichen Regionen zu bewältigen.
Anschlussmaßnahmen tragen dazu bei, den Erfolg vorgeschlagener Lösungen zu bewerten und ermöglichen Anpassungen, wenn die Gemeinschaft gemeinsam daran arbeitet, Herausforderungen zu anzunehmen und nachhaltige Initiativen aufzubauen.
Die wichtigsten Merkmale auf einen Blick
● Ziel: Konzeption und Umsetzung von Folgeaktivitäten, die den Austausch mit lokalen Akteuren aufrechterhalten und die Nachhaltigkeit bei der Bewältigung von Herausforderungen in den Bereichen Beschäftigung und Unternehmertum gewährleisten
● Ansatz:
○ Umfragen nach der Veranstaltung zur Bewertung der Wirksamkeit der Vorschläge
○ Kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Forschenden der UGR, Akteuren aus Politik und Verwaltung und lokalen Unternehmen
○ Sichtbarkeit der Ergebnisse durch digitale Plattformen wie die Website von Impronta Granada
● Ergebnis: Schaffung langfristiger Initiativen, die kooperative Lösungen widerspiegeln und lokale entwicklungsbezogene Herausforderungen angehen
Wie funktioniert das Format?
- Planung der Nachbereitung: Nach dem Workshop zu Unternehmertum und Beschäftigung sorgt die Nachbereitungsphase dafür, dass alle Beteiligten weiterhin eingebunden bleiben. Dies kann durch Feedback-Schleifen wie Umfragen und Online-Diskussionen auf Plattformen wie der Website von Impronta Granada erreicht werden. Das Feedback hilft dabei, die während der Veranstaltung diskutierten Lösungen zu verfeinern, und bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, über die erzielten Fortschritte nachzudenken.
- Feedback sammeln und Auswirkungen bewerten: Umfragen und Interviews nach der Veranstaltung können genutzt werden, um die Wirksamkeit der vorgeschlagenen Lösungen zu messen. Diese Instrumente helfen dabei, Lücken bei der Umsetzung und Bereiche zu identifizieren, die zusätzliche Aufmerksamkeit erfordern. Beispielsweise könnten die Teilnehmenden gefragt werden, ob die im Workshop vorgestellten Unternehmerprogramme zugänglich waren und ob sie dazu beigetragen haben, Hindernisse bei der Unternehmensgründung in ländlichen Gebieten zu überwinden.
- Sichtbarkeit und kontinuierliches Engagement: Mithilfe digitaler Plattformen wie der Website von „Impronta Granada“ können Forschende und Akteure in Politik und Verwaltung den Dialog nach der Veranstaltung fortsetzen, indem sie über den Projektfortschritt berichten und Ergebnisse teilen. Diese Transparenz hält die Gemeinschaft auf dem Laufenden und stellt sicher, dass alle auf gemeinsame Ziele hinarbeiten.
- Nachhaltige Zusammenarbeit: Langfristiges Engagement erfordert regelmäßige Kommunikation. Nach dem II. Encuentro Impronta Granada können die Beteiligten ihre Zusammenarbeit durch Folgeworkshops, Networking-Veranstaltungen oder virtuelle Konsultationen fortsetzen, bei denen Ideen und Lösungen unter Einbeziehung des Feedbacks aus der ersten Veranstaltung weiterentwickelt werden können.
Herausforderungen
● Nachhaltige Beteiligung: Es kann aufgrund von Zeitmangel schwierig sein, die Interessengruppen langfristig einzubinden, insbesondere bei Forschenden und Akteuren in Politik und Verwaltung, die noch andere Aufgaben haben
● Verfügbarkeit von Ressourcen: Begrenzte Finanzmittel und Ressourcen können eine konsequente Umsetzung von Folgeaktivitäten erschweren
● Umgang mit Erwartungen: Um Enttäuschungen zu vermeiden, ist es entscheidend, sicherzustellen, dass die Erwartungen der Interessengruppen mit dem übereinstimmen, was in der Folgephase realistisch erreicht werden kann
Aufgaben und Ressourcen
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
- Aufgaben
○ Unterstützung bei der Datenerhebung
○ Teilnahme an Folgeworkshops
○ Weitergabe aktueller Informationen zum Forschungsfortschritt
- Erforderliche Ressourcen
○ Zeit für die Verbreitung von Forschungsergebnissen und Folgekonsultationen
Managerinnen und Manager für Wissensaustausch und Forschung
- Aufgaben
○ Koordination des Online-Feedbacks.
○ Verwaltung von Kommunikationsplattformen
○ Organisation von Folgeveranstaltungen
- Erforderliche Ressourcen
○ Digitale Tools (z. B. Websites, Umfrage-Tools)
Akteure in Politik und Verwaltung
- Aufgaben
○ Überwachung des Fortschritts.
○ Zuweisung von Ressourcen
○ Sicherstellen, dass Forschungsergebnisse in politische Entscheidungen einfließen
- Erforderliche Ressourcen
○ Finanzielle und administrative Unterstützung für Maßnahmen im Anschluss an die Veranstaltung
Beispiele
1. Website von Impronta Granada: Die Website von Impronta Granada ermöglichte eine kontinuierliche Einbindung nach dem Workshop zu Unternehmertum und Beschäftigung, auf der Forschende aktuelle Informationen, Fortschrittsberichte und neue Erkenntnisse austauschten, sodass Akteure aus Politik und Verwaltung und Unternehmen auf dem Laufenden bleiben und sich einbringen konnten.
2. Folgebefragungen: Nach dem zweiten „Encuentro Impronta Granada“ wurden Umfragen durchgeführt, um die Wirksamkeit, der während der Veranstaltung diskutierten, Unternehmerprogramme und Initiativen zur Jugendbeschäftigung zu bewerten; das Feedback wurde genutzt, um die Vorschläge zu verfeinern und sicherzustellen, dass sie den lokalen Bedürfnissen entsprachen.
Quellen und weiterführende Literatur
- Impronta Granada Website – https://improntagranada.es/
- Official coverage of the Second Impronta Granada meeting – University and Regional event: https://improntagranada.es/impronta/ii-impronta-granada-meeting-strengthens-the-university-territory-alliance-in-loja/
Details zur Fallstudie
Wie wird das Format umgesetzt?
Im Anschluss an die Dialogveranstaltungen werden Folgeaktivitäten initiiert, um sicherzustellen, dass die Verbindung zwischen Forschenden und Akteuren in Politik und Verwaltung aufrechterhalten bleibt.
So wurden beispielsweise nach dem zweiten Impronta-Granada-Treffen die Forschenden eingeladen, auf der Grundlage des Feedbacks von Akteuren in Politik und Verwaltung und anderen Interessengruppen weitere Vorschläge für eine Zusammenarbeit einzureichen. Dadurch wurde sichergestellt, dass beide Seiten ihre Zusammenarbeit überprüfen und weiterentwickeln konnten.
Verfügbare Ressourcen (Hauptaufgaben):
- Sammlung von Rückmeldungen der Teilnehmenden zur Bewertung der Relevanz der Forschungspräsentationen
- Förderung eines kontinuierlichen Dialogs über Online-Plattformen wie „Impronta Granada“, um Fortschritte zu verfolgen
- Organisation weiterer Kooperationstreffen auf der Grundlage der Diskussionen bei den Veranstaltungen
Was funktioniert? Was funktioniert nicht? (Gewonnene Erkenntnisse):
Was funktioniert:
Die Nutzung strukturierter Online-Plattformen wie Impronta Granada, um Diskussionen über die Veranstaltungen hinaus fortzusetzen, stellt sicher, dass die Dynamik der Workshops und Diskussionen nicht verloren geht.
Was funktioniert nicht:
Es ist schwierig, die kontinuierliche Beteiligung der Vertreter und Vertreterinnen aus Politik und Verwaltung nach den Veranstaltungen aufrechtzuerhalten, da diese unterschiedliche Verpflichtungen und Arbeitsbelastungen haben.
Wie werden die Aktivitäten bewertet?
Die Folgeaktivitäten wurden anhand von Feedback-Umfragen bewertet, die sowohl an Forschende als auch an Akteure in Politik und Verwaltung verschickt wurden, um zu ermitteln, inwieweit die Forschung die lokale Politikgestaltung beeinflusst hatte.
In den Folgeumfragen wurden die Fortsetzung der Zusammenarbeit, die Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse sowie die Entwicklung neuer Projekte oder Initiativen bewertet, die durch die anfänglichen Diskussionen inspiriert wurden.
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