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Wie man Forschende als Mitwirkende gewinnt

Fallstudie zum zweiten Impronta-Treffen in Granada und zum Poniente-Workshop

Die wichtigsten Merkmale auf einen Blick

● Ziel

Erfolgreiche Gewinnung von Forschenden der Universität Granada (UGR) für kooperative, regional ausgerichtete Projekte mit Kommunalverwaltungen, Unternehmen und der Zivilgesellschaft in der Region Poniente Granadino.

● Wichtige Strategien

○ Online-Vorbereitungstreffen zur Ermittlung der dringlichsten regionalen Herausforderungen wie nachhaltiger Tourismus, Denkmalschutz und wirtschaftliche Entwicklung sowie zur Erfassung bestehender Forschungskapazitäten

○ Eine kuratierte Excel-Datenbank, in der Forschende der Universität Granada, ihre Projekte und die jeweils zugehörigen Provinzräte erfasst sind

○ Erstellung von Profilen der Beteiligten auf der Website von Impronta Granada, um die Sichtbarkeit zu verbessern und ihre Zuordnung zu bestimmten Provinzräten zu verdeutlichen

○ Nutzung von UGR-Projekteinträgen auf der Website, um laufende Forschungsprojekte hervorzuheben, kategorisiert nach UGR-Landkreisen und auf einer interaktiven Karte verortet

○ Mikropräsentationen (kurze Vorträge) beim zweiten Impronta-Granada-Treffen zur Vorstellung ausgewählter Forschungsprojekte vor dem Hauptworkshop in Poniente

● Ergebnis

Verstärktes Engagement der Forschenden; verbesserte Transparenz des Fachwissens; Abstimmung zwischen akademischer Forschung und den Prioritäten der territorialen Entwicklung; fundiertere, evidenzbasierte Debatte während des Workshops.

Beschreibung

Die Einbindung von Forschenden der Universidad de Granada (UGR) in regionale Governance- und Entwicklungsinitiativen ist eine Schlüsselstrategie, um eine Brücke zwischen akademischem Wissen und lokaler Politikgestaltung zu schlagen.

UGR-Bezirksräte bezeichnet die von der Universität Granada (UGR) im Rahmen des Erasmus+-Projekts ENGAGEgreen geleitete Initiative, die darauf abzielt, die Zusammenarbeit zwischen akademischen Forschenden, lokalen Behörden und Akteuren aus den Gemeinden zu fördern. Im Mittelpunkt dieser Initiative steht die Bewältigung regionaler Herausforderungen durch gemeinsam erarbeitete, forschungsgestützte Lösungen.

Das zweite Impronta-Granada-Treffen ist die dritte Pilotveranstaltung, die von der UGR im Rahmen dieses Projekts organisiert wird und bei der Forschende, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung und lokale Interessengruppen zusammenkommen, um Strategien für eine nachhaltige Entwicklung in ländlichen und städtischen Gebieten zu erörtern und zu entwickeln.

Im Rahmen des zweiten „Impronta Granada“-Treffens (2. Dezember 2025) wurden die Forschenden durch vorherige Online-Vorbereitungstreffen mit den Bezirksräten der UGR und den anschließenden Präsenz-„Poniente-Workshop“ aktiv in einen Multi-Stakeholder-Prozess eingebunden.

Um dies umzusetzen, erstellte das Medialab UGR eine interne Excel-Datenbank – mit einer Auflistung der laufenden Forschungsprojekte, der Namen der Forschenden, der zugehörigen Kreisverwaltung (comarca) und des Projektstatus –, die dann dazu diente, Kurzpräsentationen dieser Projekte während der Präsenzveranstaltung zu konzipieren und einzuplanen. Das Excel-Register war kein statisches Werkzeug, sondern wurde während des gesamten Prozesses kontinuierlich gepflegt und aktualisiert, um bestätigte Teilnahmen, thematische Relevanz und die sich entwickelnde Abstimmung zwischen Forschungsprojekten und territorialen Bedürfnissen widerzuspiegeln.

Dieser Mechanismus förderte die Sichtbarkeit, erleichterte die Vermittlung zwischen Forschenden und Interessengruppen und trug dazu bei, die Tagesordnung des Workshops an wissenschaftlich fundierten Vorschlägen auszurichten. Der Rekrutierungsprozess wurde durch die Erstellung von Profilen der Beteiligten und die Auflistung von UGR-Projekten auf der Impronta Granada-Website unterstützt, wo Forschende und ihre laufenden Arbeiten sichtbar und zugänglich gemacht wurden. Diese Profile ermöglichten es, Interessengruppen aus verschiedenen Sektoren, relevante Forschende für eine Zusammenarbeit zu identifizieren und zudem geolokalisierte UGR-Projekte zu erkunden, die mit den regionalen Entwicklungsbedürfnissen im Einklang stehen.

 

Wie funktioniert das Format?

Die Rekrutierung von UGR-Forschenden für den Poniente-Workshop erfolgte nach einem klaren und strukturierten Verfahren:

  1. Ermittlung des Bedarfs und bestehender Forschung

a) Während der von Medialab UGR im Rahmen der Initiative „Impronta Granada“ organisierten Online-Vorbereitungstreffen mit verschiedenen Bezirksräten der UGR (darunter auch denjenigen aus Poniente) lokale Akteuren und Forschenden der UGR wurden regionale Herausforderungen wie nachhaltigen Tourismus, Denkmalschutz, wirtschaftliche Wiederbelebung, Bevölkerungsrückgang, Migration, Landflucht, Schutz des kulturellen Erbes sowie Fragen der ökologischen und digitalen Wende, darunter Klimaanpassung, nachhaltige Landnutzung und die Digitalisierung lokaler Dienstleistungen identifiziert.

b) Gleichzeitig stellten die Forschenden laufende Untersuchungen vor, die sie in der Provinz Granada durchführten, insbesondere in ländlichen und Comarca-bezogenen Kontexten (z. B. Archäologie, Soziologie, Umweltwissenschaften, Kulturerbe, Tourismus).

c) Die Ergebnisse dieser Treffen wurden in einer strukturierten Excel-Tabelle erfasst, einschließlich der Namen der Forschenden, der Projekttitel, der zugehörigen Comarca und des Projektstatus. Dieses Instrument ermöglichte es, die Forschungskapazitäten den territorialen Bedürfnissen zuzuordnen und auszuwählen, welche Forschenden zu bestimmten Themen beitragen könnten.

 

  1. Aktive Anwerbung und Sichtbarkeit

a) Auf der Grundlage des Excel-Verzeichnisses lud das Medialab UGR im Rahmen der Initiative „Impronta Granada“ ausgewählte Forschende ein, Mikropräsentationen zu erstellen, die während des zweiten „Impronta Granada“-Treffens – vor dem Hauptworkshop „Poniente“ – gehalten werden sollten, um ihnen eine Plattform zu bieten, ihre Arbeit einem breiteren Publikum von Interessengruppen (Vertreter von Politik und Verwaltung, Akteure der Zivilgesellschaft, lokale Unternehmen) vorzustellen.

 

b) Die Forschenden wurden aktiv zur Zusammenarbeit eingeladen, indem sie ihre Projekte auf der Impronta Granada-Website präsentierten, wo ihre Forschungsthemen von den UGR-Bezirksräten kategorisiert und mit relevanten regionalen Entwicklungsinitiativen verbunden wurden. Die Profile der Beteiligten enthalten detaillierte Informationen über die Forschenden und die UGR-Bezirksräte, denen sie angehören, was den Anwerbungsprozess erheblich erleichterte.

  • Profile der Beteiligten. Forschende und andere Beteiligte, aufgelistet mit Zugehörigkeit, Funktion und Mitgliedschaft in einem Bezirksrat. Das Verzeichnis lässt sich auf der Impronta Granada-Website nach Institution (Universität Granada), Profil (Forschungszentrum) und Zugehörigkeit zu einem Comarca-Rat filtern: Impronta Granada-Akteursprofile.
  • UGR-Projekteinträge: Ein Katalog von Forschungsprojekten, die auf einer Karte geolokalisiert und nach Comarca-Rat kategorisiert sind, sodass Nutzer sehen können, welche Forschungsprojekte in welchen Comarcas aktiv sind: UGR-Projekte in den Comarca-Räten.

 

  1. Mikropräsentationen als Impulsgeber für Engagement

Auf dem zweiten Impronta-Granada-Treffen (Loja, 2. Dezember 2025) – im Vorfeld des thematischen Workshops für Poniente – hielten mehrere Forschende kurze, fünfminütige Präsentationen zu ihren Projekten. Diese Mikropräsentationen umfassten visuelles Material (Karten, Bilder, Diagramme usw.), stellten Forschungsergebnisse nicht-akademischen Interessengruppen vor und untermauerten die Workshop-Debatten mit empirischen Daten.

Darunter:

  • La voz de las torres – The Voice of the Towers (Ana García)
  • El patrimonio arqueológico en la comarca del Poniente de Granada: desde su investigación hasta su difusión – Archaeological Heritage in the Poniente de Granada Region: From Research to Dissemination (Luca Mattei)
  • Excavación en la Mesa de Fornes – Excavation at Mesa de Fornes (Andrés Androher)
  • El “heheo” en el Poniente Granadino: un estudio sociolingüístico – The “Heheo” in the Poniente Granadino Region: A Sociolinguistic Study (María Cardenete)
  • Estación biológica de campo de la UGR “La Resinera” – UGR Field Biological Station “La Resinera” (Juan M. Pleguezuelos)
  • Volver a los Orígenes siendo Original – Returning to the Origins While Being Original (Eva Moreno Castillo)

 

  1. Einbindung in die Workshop-Diskussion

Im Anschluss an die Kurzvorträge ermöglichte der Poniente-Arbeitskreis einen Dialog zwischen Forschenden, Akteuren aus Politik und Verwaltung, Vertretern der Zivilgesellschaft und lokalen Wirtschaftsvertretern und förderte so die gemeinsame Ausarbeitung von Vorschlägen sowie eine mögliche Abstimmung der akademischen Forschung mit den territorialen Plänen für die Region Poniente.

 

Herausforderungen (und Lösungsansätze)

  • Vielfalt der Forschungsprofile.

Nicht alle in der Excel-Datenbank aufgeführten Projekte wurden aktiven Forschenden durchgeführt; einige stammten von anderen teilnehmenden Akteuren. Dies lag daran, dass das ursprüngliche Verzeichnis anhand von Informationen zusammengestellt wurde, die aus öffentlichen Ausschreibungen, Vorbereitungssitzungen und bestehenden regionalen Projektunterlagen stammten, in denen Beiträge einer Vielzahl von Akteuren enthalten waren. Daher war ein anschließender Überprüfungsprozess erforderlich, um forschungsaktive Profile zu identifizieren und zu priorisieren.

 

  • Diskrepanz zwischen Forschungsthemen und lokalen Bedürfnissen.

Einige Forschungsschwerpunkte (z. B. stark theoretisch oder fachspezifisch) ließen sich nicht nahtlos in umsetzbare lokale Strategien oder Vorschläge im Bereich Kulturerbe/Tourismus einbinden – was eine Anpassung oder Umsetzung in praktische Vorschläge erforderte.

 

  • Zeitliche und Motivations-bedingte Einschränkungen.

Forschungsmitarbeitende sind mit Lehr- und Verwaltungsaufgaben belastet, was ihre Verfügbarkeit einschränken kann. In diesem Fall wurden das Excel-Verzeichnis und die Online-Veröffentlichung der Forscherprofile bereits mehrere Wochen vor dem zweiten Impronta-Granada-Treffen zusammengestellt und bereitgestellt, was zwar eine erste Beteiligung ermöglichte, sich jedoch als unzureichend erwies, um ein langfristiges Engagement über die Veranstaltung hinaus zu gewährleisten. Eine nachhaltige Beteiligung erfordert daher eine bessere Vorausplanung sowie kontinuierliche institutionelle und logistische Unterstützung.

 

  • Sichtbarkeit und Kommunikation.

Zwar verbesserten die Website und die Kurzpräsentationen die Sichtbarkeit, doch um sicherzustellen, dass Kommunalverwaltungen und die Zivilgesellschaft das Register regelmäßig konsultieren und nutzen, sind kontinuierliche Anstrengungen und Öffentlichkeitsarbeit erforderlich.

Die Bekanntmachung des Registers erfolgte hauptsächlich durch direkte Kommunikation mit den Gemeinderäten während der Vorbereitungstreffen, durch Präsentationen beim zweiten Impronta-Granada-Treffen sowie durch gezielte Folge-E-Mails mit Links zu den Profilen der Beteiligten und den UGR-Projekteinträgen. Auch wenn die Profile der Forscher erstellt und die UGR-Projekte auf der Impronta-Granada-Website aufgeführt wurden, musste die Sichtbarkeit dieser Profile innerhalb der Gemeinderäte und der breiteren Öffentlichkeit stärker gefördert werden.

Darüber hinaus erfordert die aktive Einbindung der Forschenden in lokale Projekte eine klare Kommunikation und die Bereitschaft/Motivation, zur territorialen Entwicklung, beizutragen.

 

Aufgaben und Ressourcen

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen

  • Aufgaben

○ Vorbereitung und Durchführung von Kurzvorträgen

○ Bereitstellung von Forschungsdaten und visuellen Materialien zu regionalen Themen

○ Beteiligung an anschließenden Kooperationsprojekten mit lokalen Akteuren

  • Erforderliche Ressourcen

○ Zeitaufwand für die Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis

○ Unterstützendes Material (Karten, Bildmaterial, Daten)

○ Ethische und institutionelle Unterstützung durch die UGR

 

Manager und Managerinnen für Wissensaustausch und Forschung

  • Aufgaben

○ Pflege und Aktualisierung des Excel-Registers

○ Verwaltung der Profile der Beteiligten und „UGR-Projekteinträge“ auf der Impronta Granada-Website.

○ Organisation der Mikropräsentationsrunde

○ Förderung der Kommunikation zwischen Forschenden und lokalen Akteuren

  • Erforderliche Ressourcen

○ Tools zur Pflege der Datenbank und der Website

○ Logistische und technische Unterstützung für Veranstaltungen (Veranstaltungsort, audiovisuelle Ausrüstung) sowie für die anschließende Kommunikation

 

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung

  • Aufgaben

○ Teilnahme an Mikropräsentationen und Workshops

○ Ermittlung der Relevanz der Forschungsergebnisse für lokale Politik und Projekte

○ Feedback geben und gegebenenfalls Ressourcen zur Unterstützung forschungsbasierter Initiativen bereitstellen

  • Erforderliche Ressourcen

○ Zeitliche Zuweisung durch die Institution

○ Budgetierung für Pilotinitiativen oder Kooperationen

○ Kanäle zur Einbindung von Forschungserkenntnissen in die kommunale Planung

 

Details zur Fallstudie: Wie wurde das Format umgesetzt?

Dem Poniente-Workshop gingen zwei vorbereitende Online-Treffen voraus, bei denen Forscher der UGR und lokale Akteure regionale Herausforderungen wie nachhaltigen Tourismus, Denkmalschutz und wirtschaftliche Entwicklung diskutierten. Medialab UGR erstellte eine Excel-Datenbank, um Forschungskompetenzen bestimmten territorialen Herausforderungen zuzuordnen, wobei die Projekte nach Forschungsthemen, Zugehörigkeit der Forscher und dem jeweiligen Provinzrat kategorisiert wurden. Diese Daten bildeten die Grundlage für Mikropräsentationen beim zweiten Impronta Granada Treffen, bei dem ausgewählte Forscher ihre Arbeit mit visuellen Materialien einem breiten Publikum vorstellten, darunter Kommunalverwaltungen, Unternehmen und Vertreter der Zivilgesellschaft.

Darüber hinaus wurden Forscher und Projekte auf der Impronta Granada-Website präsentiert. Dort wurden Profile der Akteure erstellt, um die Fachkenntnisse der Forscher und ihre Zugehörigkeit zu den Bezirksräten hervorzuheben, während die UGR-Projekte aufgelistet und geolokalisiert wurden, was es einfach machte, Forscher mit lokalen Bedürfnissen in Verbindung zu bringen.

 

Verfügbare Ressourcen (Hauptaufgaben)

  • Verbreitung von Forschungsergebnissen. Die Impronta-Granada-Website diente als zentrales Instrument, um die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit der UGR-Projekte zu gewährleisten. Auf der Website wurden UGR-Projekteinträge erstellt und nach den Bezirksräten der UGR gegliedert, was dazu beitrug, die akademische Forschung auf die lokalen Bedürfnisse abzustimmen. Diese Projekteinträge wurden auf einer interaktiven Karte geolokalisiert, sodass die Interessengruppen genau sehen konnten, wo Forschungsinitiativen in der Region Granada durchgeführt wurden.
  • Wissensaustausch. Mikropräsentationen ermöglichten es den Forschenden, direkt mit den Interessengruppen in Kontakt zu treten, indem sie ihre Ergebnisse in einem leicht verständlichen Format vorstellten. Diese Sitzungen förderten die sektorübergreifende Zusammenarbeit und stellten sicher, dass die Forschenden nicht nur Wissen weitergaben, sondern auch aus den lokalen Bedürfnissen lernten und Bereiche von gemeinsamem Interesse identifizierten.

 

Gewonnene Erkenntnisse

Was funktioniert…

  • Die Excel-Datenbank erwies sich als erfolgreiches Instrument zur Organisation und Kategorisierung der UGR-Forschungsprojekte und erleichterte so die Zuordnung von Forschenden zu lokalen Herausforderungen
  • Profile der Beteiligten auf der Impronta-Granada-Website trugen dazu bei, die Sichtbarkeit der Forschenden zu erhöhen und die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und lokalen Akteuren zu fördern
  • Mikropräsentationen waren ein wirksames Mittel, um ein vielfältiges Publikum anzusprechen, und trugen dazu bei, die Kluft zwischen akademischer Forschung und lokaler Politikgestaltung zu überbrücken, indem Forschungsprojekte zusammen mit praktischen Anwendungen vorgestellt wurden

 

Was funktioniert nicht…

● Nachhaltiges Engagement von Forschenden über die Veranstaltung hinaus bleibt aufgrund ihrer akademischen Arbeitsbelastung und zeitlicher Einschränkungen eine Herausforderung. Um sicherzustellen, dass diese Kooperationen nach dem ersten Workshop fortgesetzt werden, sind gezielte Folgeaktivitäten und institutionelle Unterstützung erforderlich.

● Zwar erleichterten die Mikropräsentationen die anfängliche Einbindung, doch besteht die Herausforderung darin, die langfristige Beteiligung der Forschenden in der Umsetzungsphase lokaler Projekte sicherzustellen.

 

Wie werden die Aktivitäten bewertet?

● Es wurden Feedback-Umfragen durchgeführt, um die Wirksamkeit der Kurzvorträge und die Beteiligung der Forschung am Poniente-Workshop zu bewerten.

● Folgeumfragen werden erforderlich sein, um die langfristigen Auswirkungen forschungsbasierter Lösungen zu bewerten und zu ermitteln, inwieweit diese in die lokale Politik und die Gemeindearbeit umgesetzt wurden.

 

Beispiele

1.       Profile der Beteiligten

Auf der Website von Impronta Granada ermöglicht das Verzeichnis der Profile der Beteiligten eine Filterung nach Einrichtung, was Forschenden hilft, Sichtbarkeit zu erlangen und Kontakte zu lokalen Akteuren zu knüpfen.

Beispiel: Francisco Antonio Navarro Valverde – ein Forscher an der UGR, der unter dem Provinzrat der UGR von Poniente Granadino aufgeführt ist: Profil von Francisco Navarro

2.       UGR-Projekte, aufgelistet nach Bezirksräten

Der Katalog der UGR-Projekte, geolokalisiert nach Bezirksräten, ermöglicht es Nutzenden zu sehen, wo die einzelnen Forschungsinitiativen aktiv sind – so entsteht eine regionale Karte des akademischen Engagements und der potenziellen Wirkung.

Beispiel: UGR-Archäologieprojekt.

3.       Die Mikropräsentationsrunde im Rahmen des zweiten Impronta-Granada-Treffens fand vor dem Hauptworkshop „Poniente“ statt und stellte sicher, dass die Forschungsergebnisse in die Debatte und die Projektvorschläge einflossen. Laut dem UGR-Nachrichtenbericht brachte die Veranstaltung Vertretende von Institutionen, Forschende, soziale Akteure, Unternehmen und Bürger und Bürgerinnen zusammen, um die wichtigsten regionalen Herausforderungen mit Schwerpunkt auf Innovation, Nachhaltigkeit sowie kulturellem und ökologischem Reichtum anzugehen.

 

Quellen und weiterführende Literatur

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Überlegen Sie, einen Beitrag für das Policy Engagement Toolkit zu verfassen? Konnten Sie die in diesem Beitrag vorgestellten Inhalte nutzen? Wenn ja, teilen Sie uns das gerne mit!

Kontaktieren Sie gerne Tome Sandevski über science-policy@uni-frankfurt.de


Virginia Martínez Tudela

ist Projektmanagerin im digitalen Bereich und hat sich auf strategische Partnerschaften, interkulturelle Kommunikation sowie die Koordination multidisziplinärer Initiativen und internationaler Teams spezialisiert. Sie verfügt über einen Bachelor-Abschluss als Übersetzerin und Dolmetscherin der Universität Granada und einen Master-Abschluss in Internationalen Beziehungen der Universität Nebrija, ergänzt durch Fachausbildungen in Digitalem Marketing und Community Management. Ihr großes Interesse an internationaler Zusammenarbeit und multilateralen Institutionen hat sie dazu veranlasst, sich bei den Vereinten Nationen und der Internationalen Arbeitsorganisation zu engagieren. An der Universität Granada arbeitet sie mit dem Medialab UGR bei europäischen Initiativen wie ENGAGEgreen zusammen.

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