Gespräche von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Ministerien
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Das Wichtigste auf einen Blick
- Der Rhein-Main Wissenschaftsdialog ermöglichte 81 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern 166 persönliche Gespräche mit 177 Akteurinnen und Akteuren in Politik und Verwaltung in 17 Landeseinrichtungen in Mainz und Wiesbaden
- Das Format hat sich hervorragend geeignet, um viele Akteurinnen und Akteure in Politik und Verwaltung, die zuvor keinen Kontakt zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hatten, mit Forschenden zu vernetzen – und umgekehrt
- Das Format hat sich zudem als sehr effektiv erwiesen, Forschende aus vielen Forschungsfeldern – darunter MINT-Fächer, Sozial- und Geisteswissenschaften, und Wirtschaftswissenschaften – sowie Akteurinnen und Akteure in Politik und Verwaltung aus unterschiedlichen regionalen Ministerien und anderen Institutionen der Politik und Verwaltung einzubeziehen
Wie funktioniert das Format?
Forschende führen persönliche Gespräche mit Mitarbeitenden in Landeseinrichtungen in Mainz und Wiesbaden. Mainz ist die Hauptstadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz mit etwa vier Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Etwa 2.500 Personen arbeiten in den Ministerien des Landes Rheinland-Pfalz in Mainz. Wiesbaden ist die Hauptstadt des Landes Hessen mit rund 6,3 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Mehr als 3.000 Personen arbeiten in Landeseinrichtungen in Wiesbaden.
Das Team Transfer in Politik und Gesellschaft der Goethe-Universität Frankfurt, welches die gemeinsamen Policy-Dialogaktivitäten der drei Rhein-Main-Universitäten – Frankfurt, Mainz und Darmstadt – koordiniert, stellt Landeseinrichtungen in Mainz und Wiesbaden das Format vor. Sobald die Landeseinrichtungen dem Format zugestimmt haben, erhalten die Landeseinrichtungen Listen mit Forschenden, die an Gesprächen in den Landeseinrichtungen interessiert sind. Die Listen enthalten Informationen zu den Fachgebieten der Forschenden, mögliche Termine sowie Links zu den Webseiten der Forschenden. Die Personalabteilungen in Landeseinrichtungen leiten die Listen an ihre Mitarbeitenden weiter, die dann auswählen können, mit wem sie Gespräche führen möchten. Die Rückmeldung erfolgt per E-Mail oder über eine Online-Plattform an das Team für Transfer in Politik und Verwaltung der Goethe-Universität Frankfurt.
Zusätzlich können die Mitarbeitenden in den Landeseinrichtungen angeben, an welchen Themen sie aktuell arbeiten. Das Team Transfer in Politik und Gesellschaft an der Goethe-Universität Frankfurt leitet die Auswahl der Mitarbeitenden in den Landeseinrichtungen an die Forschenden weiter, welche die Gesprächsanfragen annehmen oder ablehnen können.
Die persönlichen Gespräche finden in den Räumlichkeiten der Ministerien und weiterer Landeseinrichtungen statt. Für die gastgebenden Einrichtungen entstehen keine Kosten außer der Bereitstellung der Besprechungsräume.
Bilanz
- 81 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
- 166 Gespräche mit
- 177 Akteurinnen und Akteuren in Politik und Verwaltung aus
- 17 Institutionen der Politik und Verwaltung
Das Team Transfer in Politik und Gesellschaft der Universität Frankfurt führt kurze Umfragen unter den teilnehmenden Forschenden sowie Akteurinnen und Akteuren in Politik und Verwaltung durch. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind sehr zufrieden mit den Gesprächen und schätzen den informellen Charakter der Gespräche. Etwa 60 Prozent der Teilnehmenden aus Landeseinrichtungen geben an, zuvor wenig Kontakt mit Forschenden gehabt zu haben. Etwa 50 Prozent der Forschenden hatten vor dem Format kaum oder keinen Kontakt zu Akteurinnen und Akteuren in Politik und Verwaltung. Rund 20 Prozent der Teilnehmenden möchten den Kontakt fortsetzen. Über 95 Prozent aller Beteiligten möchten künftig erneut persönliche Gespräche führen und empfehlen das Format ihren Kolleginnen und Kollegen weiter.
Aufgaben und Ressourcen
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
Das Team Transfer in Politik und Gesellschaft bittet alle teilnehmenden Forschenden, die FAQ-Liste zu lesen und sich auf den Webseiten der besuchten Institutionen der Politik und Verwaltung zu informieren. Jedes Gespräch dauert in der Regel etwa eine Stunde. Da Mainz und Wiesbaden in unmittelbarer Nähe der Rhein-Main-Universitäten liegen, ist die Anreise kurz. Die Forschenden haben Fahrscheine für den öffentlichen Nahverkehr, was das Format sowohl zeitlich als auch finanziell effizient macht.
Mitarbeitende im Wissenstransfer oder Wissenschaftsmanagement (Unterstützungsstrukturen)
Das Team Transfer in Politik und Gesellschaft an der Universität Frankfurt informiert per E-Mail und über die FAQ-Listen sowohl Institutionen der Politik und Verwaltung als auch Forschende über das Format und mögliche Termine. Außerdem erstellt das Team Online-Formulare und Excel-Tabellen, in die Forschende sowie Akteurinnen und Akteure in Politik und Verwaltung ihre Fachgebiete oder ihr Interesse und verfügbare Zeiten eintragen können. Die Zeitfenster werden dann aufeinander abgestimmt. Darüber hinaus führt das Referat eine kurze Feedback-Umfrage bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch.
Akteurinnen und Akteure in Politik und Verwaltung
Die Akteurinnen und Akteure in Politik und Verwaltung müssen die Listen mit Expertinnen und Experten prüfen und diejenigen auswählen, die sie treffen möchten. Die Gespräche finden in den Büros der Mitarbeitenden der Landeseinrichtungen oder in Besprechungsräumen statt.
Zur Vorbereitung auf die Gespräche sollten sich die Teilnehmenden auf den Webseiten der Forschenden informieren, mit denen sie sich treffen. Außerdem sollten sie Fragen vorbereiten, die sie mit den Forschenden besprechen möchten.
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